8. Februar 2017 Daniel Priem

Pressemitteilung zur Demonstration am 11.2.17

Am Samstag dem 11. Februar ruft ein breites Bündnis zum Protest gegen den Aufmarsch von Neonazis und ihre menschenverachtende Weltanschauung auf.

Der neu besetzte Kreisvorstand Apolda/Weimar der Partei DIE LINKE beteiligt sich an den vielfältigen Protesten und ruft zu deren Unterstützung auf.

„Es ist uns wichtig, gemeinsam Gesicht zu zeigen und die Vielfältigkeit des friedlichen Protestes zu respektieren. Gerade in der Vielfalt des Engagements von Bürgerbündnissen, Vereinen, antifaschistischen Gruppen und vieler engagierter Bürger_innen liegt die Stärke, rechten Einstellungen in der Gesellschaft zu begegnen“, so Udo Nauber, stellvertretender Vorsitzender des LINKE-Kreisverbandes.

Eine Meldung von 27.01.2017, die aktuellen Sachbeschädigung, unter einen Generalverdacht antifaschistischer Aktionen stellt, sieht der Kreisvorstand nicht begründet und betont den friedlichen Charakter der Weimarer Protestbewegung.

Der Kreisvorstand ist sich bewusst, dass von Einzelnen verfasste Botschaften nicht einer ganzen Gruppe angelastet werden können. Dennoch müssen Proteste in einer gewaltfreien Form zum Ausdruck gebracht werden. Anlass des Aufrufs des Bürgerbündnisses gegen Rechts (BgR) ist die stetige Verdrehung der Geschichte durch Neonazis.

Der LINKE-Kreisverband ruft seine Mitglieder und die Einwohner_innen der Stadt Weimar auf, sich an den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 11. Februar zu beteiligen.

Treffpunkt am 11.02.2017 um 10 Uhr ist der Theaterplatz in Weimar. Weitere Treffpunkte werden durch das BgR informiert.

 

i.A. Udo Nauber (Vorstand)