10. Mai 2017 Michael Schade

Apoldaer LINKE ganz klar für die Funktional, - Verwaltungs – und Gebietsreform

Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion der Linkspartei im Apoldaer Stadtrat, Michael Schade, stellt klar, dass die Apoldaer LINKE die Funktional, - Verwaltungs – und Gebietsreform in Thüringen vollumfänglich unterstützt.

Ein Artikel in der Lokalausgabe der Thüringer Allgemeinen habe den Anschein erweckt, dass die LINKE in Apolda gegen das Projekt sei.

Mit dem im Artikel dargestellten Transparent, stellt sich die Linkspartei der Kreisstadt gegen die inhaltlose und ideologisierte Kampagne der CDU dominierten „Bürgerinitiative Pro Weimarer Land“.  Das Transparent kam am 29. April als Reaktion gegen die von „Pro Weimarer Land“ initiierte „Protestveranstaltung“ zum Start der Kampagne „Apolda muss Kreisstadt bleiben – Gebietsreform – nein Danke!“  im Zuge der Eröffnung der Landesgartenschau zum Einsatz.

Die Apoldaer LINKE kritisiert, dass ein nur „NEIN“  gegen die Gebietsreform nichts bringt und fordert an die Adresse von Pro Weimarer Land ein Konzept zur Stärkung des Mittelzentrums Apolda, um den Kreisstadtstatus gegebenenfalls doch noch zu erhalten. Das wiederrum werde aber von den Gegnern der Reform vehement abgelehnt, so auch ein entsprechender Vorstoß der Linksfraktion im Stadtrat.

Natürlich würde man sich über den Erhalt des Kreissitzes in Apolda sehr freuen, keine Frage, so Michael Schade. Die Kampagne von Pro Weimarer Land kritisiere man aber dennoch als nicht ziel – aber irreführend.  Zudem müsse die aktuelle Panikmache und das Schüren von Ängsten, so bezüglich des Krankenhauses, der Polizeiinspektion, der Museen oder der Bibliothek sofort beendet werden.

Michael Schade habe gegenüber der TA am Rande des gestrigen Pressegespräches in Auswertung des 1. Mai in Apolda die Vorgehensweise bezüglich des Artikels in Verbindung mit dem Banner bereits kritisiert. Er hätte sich gewünscht, dass man ihn im Vorfeld des Artikels kontaktiert hätte.