1. November 2017 Michael Schade

Gute Konzepte – und nun?

Für den Chef der Linksfraktion im Stadtrat, Michael Schade, ist die Debatte über die Umsetzung der beschlossenen Konzepte zur Stadtentwicklung sowie zum Einzelhandel noch lange nicht beendet. Er unterstreicht noch einmal die gute Qualität der Konzepte und dankt ausdrücklich TIMOUROU Wohn – und Stadtraumkonzepte sowie der Gesellschaft für Markt und Absatzforschung.

Allein aber diese Konzepte reichen nicht aus, so Schade. Er vermisse eine „emotionale Bindung“ der Koalitionsfraktionen CDU und Freie Wähler an die Thematik.

Wer wie diese in der Sitzung des Rates keine Meinung zu beiden Konzepten zum Ausdruck bringe, der muss sich fragen lassen, wie er wirklich zu den Projekten in den Konzepten stehe.

Merkwürdig auch, warum sich der Bürgermeister die Chance entgehen lässt, mit einem guten Stadtentwicklungskonzept zu punkten. Es entsteht der Verdacht, so Schade, dass einige Punkte, so insbesondere im Einzelhandelskonzept in den Koalitionsfraktionen umstritten seien. So haben ja sowohl die IHK als auch der Handelsverband Thüringen vorgeschlagen, die Stadtverwaltung personell zu stärken. So empfiehlt die IHK die Schaffung der Stelle eines Citymanagers. Die Linksfraktion unterstützt diese Empfehlungen und sieht ohne eine personelle Aufstockung der Wirtschaftsförderung die Umsetzung des Einzelhandelskonzeptes sehr skeptisch.

Für die Reanimierung des Glockenhofcenters fordert die Linksfraktion ein gesondertes Konzept. Gerade hier sind viele Fragen offen, so Michael Schade.

Zudem gibt er Max Otto Strobel ausdrücklich Recht, dass mit den Bürgerinnen und Bürgern unbedingt das Gespräch gesucht werden muss. Er könne sich Einwohnerversammlungen in den Stadt – und Ortsteilen zu den Konzepten sehr gut vorstellen. Gerade in Apolda Nord wäre das sehr wichtig.

Zu den vielen offenen Fragen haben sich die Verwaltung sowie die Koalition sehr bedeckt gehalten. Seine Fraktion, so Schade, werde nun mit ständiger Penetranz diese Fragen stellen