12. Juni 2018 Gudrun Wolfram

Sommerfest der BO Weimar Nord im "Nordlicht"

Als "Wiederholungstäter" feierte am 6. Juni 2018 die BO Weimar - Nord ihr traditionelles Sommerfest im Jugendklub. In frischer Luft saßen wir mit Herrn Schmeichel, dem Klubchef, zusammen. Er erzählte von den Anfängen vor rund 30 Jahren, den Startschwierigkeiten verschwieg auch nicht die Skepsis mancher Bewohner über diesen Jugendtreff.

Längst hat das "Nordlicht" einen festen Platz im Ortsteil gefunden. Im Schnitt kommen täglich etwa 50 Kinder und Jugendliche hierher. Es gibt für jede Altersgruppe Angebote. Renner ist der angrenzende Skater - Park, der auch von Fans aus der Stadt und von außerhalb gern angenommen wird.

Zur Zeit sind mehrere Projekte in Arbeit, in den Innenräumen, vor dem Gebäude, wo man schon eine Überdachung erahnen kann, die wetterunabhängig machen soll und im Außengelände ein Aushub für ein Klettergerüst. Das wird vor allem der Tummelplatz für die Kleinen werden, die oft von den älteren Geschwistern mitgebracht werden. Bei allen Arbeiten helfen die Klubmitglieder nach Kräften mit.

Ein großes Problem ist aber nach wie vor die sehr dünne Personaldecke. Nur mit Hilfe der Ehrenamtler kann die Arbeit im Jugendklub abgedeckt werden. Aus diesem Grunde geht von uns die Bitte an unsere Stadtratsfraktion, sich für die Verbesserung dieses Zustandes einzusetzen. Nun wurde es Zeit für unsere Überraschung. Wir lösten unser Versprechen, das wir vor der OB - Wahl gegeben hatten, ein und überreichten Herrn Schmeichel eine rote Werkzeugkiste, gut gefüllt mit handwerklichen Gegenständen aus dem Bestand der Genossinnen und Genossen. Der erste Blick in das Innere bestätigte, dass wir das Richtige eingepackt hatten. Inzwischen brutzelten die Bratwürste, meisterhaft zubereitet von Alexander und in gemütlicher Runde blieben wir noch eine geraume Zeit an diesem schönen Plätzchen. Mit "Extrawürsten" bedankten wir uns bei den Jugendlichen für ihre Gastfreundschaft und stellten in Aussicht, auch im nächsten Jahr wiederkommen zu wollen. Denn - aller guten Dinge sind (mindestens) drei.