16. Januar 2018

Werkstattprozess Bedingungsloses Grundeinkommen. Auftaktveranstaltung am 2. Februar 2018 mit Katja Kipping

In der Diskussion um das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) stehen Fragen im Vordergrund, wie Menschen in Zukunft über ein sicheres Einkommen vor Armut bewahrt werden und gleichzeitig ihre individuelle Entscheidungsfreiheit über Umfang und Art der Arbeit gestärkt wird. Nicht mehr jede Arbeit annehmen zu müssen und die Angst vor Erwerbslosigkeit, sozialem Abstieg und Hartz IV zu bändigen, wäre ein wichtiger emanzipatorischer Schritt. Die Diskussion über das BGE eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, Alternativen zur aktuellen kapitalistisch organisierten Gesellschaft zu diskutieren und solidarische Antworten zur Zukunft der sozialen Sicherung in einer transformierten Arbeitswelt zu finden. Gleichzeitig gibt es natürlich viele Fragen und auch Bedenken. Kritiker bezweifeln, dass das BGE die grundlegenden Probleme zu lösen vermag. Sie fürchten u. a. die Aushöhlung des sozialen Sicherungssystems.

In der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe des Werkstattprozesses BGE sollen Befürworter und Gegner zu Wort kommen und über Möglichkeiten und Grenzen, sowie über die Realisierbarkeit vom Bedingungslosen Grundeinkommen diskutieren.

Ablauf:

  • Begrüßung: Susanne Hennig-Wellsow (Landesvorsitzende, DIE LINKE. Thüringen)
  • Beitrag Initiative „Grundeinkommen Weimar“ (N.N.)
  • Beitrag Katja Kipping (Parteivorsitzende DIE LINKE)
  • Beitrag von Stefan Wolf (BAG Grundeinkommen)
  • Beitrag von Ralf Krämer (ver.di, Sozialistische Linke)
  • Diskussion und Fragen mit Arfst Wagner (Bürgerinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen Schleswig-Holstein), Sandro Witt (stellv. Vorsitzender DGB Hessen-Thüringen) und Heike Werner (Thüringer Arbeits- und Sozialministerin)
  • Zusammenfassung und Ausblick: Ina Leukefeld (MdL DIE LINKE. Thüringen)

Ort: Weimar, MonAmi

Zeit: 15 bis 18 Uhr