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Michael Schade, Vorsitzender der Fraktion Rot/Rot/Grün Apolda

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Der Fraktionsvorsitzende der Fraktion Rot/Rot/Grün, Michael Schade, betont vor dem Hintergrund der Debatte um den 1. Beigeordneten, dass seine Fraktion sowie DIE LINKE schon immer der klaren Meinung war, dass es einen hauptamtlichen Beigeordneten nicht bedürfe. Da kann man sich die Redebeträge der letzten Jahre zu den Haushaltsdebatten ansehen, ob von Rot/Rot/Grün oder der Linksfraktion.

Es ist allerdings kein Geheimnis, dass sich tiefe Gräben zwischen einigen städtischen Koalitionären zur Person Volker Heerdegen aufgetan haben. Das ist in der parlamentarischen Arbeit zuweilen peinlich, so Schade. Nun versuche man Heerdegen los zu werden, weil sich dieser moralisch zweifelhaft verhalten habe. Aus seiner Sicht sollte man beides nicht vermischen. Ja, Volker Heerdegen sollte bei einer erneuten Wahl eines 1. Beigeordneten nicht wiedergewählt werden, aber nicht, weil es die Person Volker Heerdegen betrifft, sondern, weil die Stadt keinen benötigt. Das hat mit der Person nichts zu tun.

Seit einiger Zeit wird ja offenbar hinter verschlossenen Türen gekungelt, wer die Nachfolge antreten sollte. Das ist zu kritisieren.

Vielmehr sollte man den § 4, Absatz 1 der Hauptsatzung dahingehend ändern und den hauptamtlichen Beigeordneten streichen. Es kann einem doch keiner erzählen, so der Fraktionschef, dass man die Verwaltung nicht so strukturieren kann, dass der Bürgermeister eine Vertretung hat.

Übrigens, die Fraktion Rot/Rot/Grün hat sehr wohl mit seiner Abgeordneten Martina Natschke intensiv kommuniziert. Beide, Natschke wie Heerdegen, standen deshalb in der breiten Öffentlichkeit und haben ihr Tun, ich kann nur für Natschke sprechen, mehr als bereut, so Michael Schade abschließend.