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Gegen jeden Antisemismus!

Am 23.07. erschien in der hiesigen Presse ein Artikel unter dem Titel "Mantra für den Frieden". Bei einer Kritik eines Chorkonzertes im Rahmen des Festivals blieb es jedoch nicht. Dem Mitbegründer Alan Bern wurde unterstellt als amerikanischer Jude mit der Schuld der Deutschen an der Shoa Fördermittel für den Yiddish Summer sozusagen zu erpressen. Mittlerweile wurde sich für den Artikel seitens der Presse entschuldigt und verschiedene Personen des öffentlichen Lebens wurde Raum für ihre Meinungen zum Artikel gegeben.

Wir möchten gern Andreas Schmitges zitieren, der als Kurator des Yiddish Summer Weimar folgendes Statement abgegeben hat:

"Es hätte von Höcke sein können, wenn Frau Mielke behauptet, dass die Zeit vorbei wäre, dass wir Deutschen immer noch humanitäre Schulden aus dem Zweiten Weltkrieg zu begleichen hätten. Diese Frage steht doch gar nicht. Uns vom Yiddish Summer geht es um lebendige jiddische Kultur im internationalen Kontext. Zur künstlerischen Bewertung enthalte ich mich jeglichen Kommentars, das mag ihr gutes Recht sein."