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LINKE Kulturpolitikerin Mitteldorf: „In Apolda entsteht ein kreativer Hotspot“

„Kultur fängt dort an, wo Menschen Räume haben, sich auszuprobieren.“, so Kulturpolitikerin Katja Mitteldorf (MdL, DIE LINKE.) nach einem Besuch „in diesem ganz wunderbaren Gebäude, in dem die Ideen quasi in allen Ecken lauern.“
Im Vorfeld des „Stadt.Rundgang Kunst & Kultur in Apolda“ besuchten die Linkspolitikerinnen Gudrun Kittel (Stadträtin) und Sabine Berninger (MdL) gemeinsam mit der kulturpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag Ende April die IBA-Geschäftsstelle im Egon-Eiermann-Bau in Apolda.
„Wenn schon das Gebäude von außen beeindruckt, so ist man überwältigt, geht man erst durch diese Hallen und auf diese wunderbare Dachterrasse, die wie eine Schiffsreling anmutet und diesen grandiosen Ausblick hat.“, so Sabine Berninger. Die Politikerinnen informierten sich bei Projektleiterin Katja Fischer über das Open Factory-Konzept, mit dem der Eiermann-Bau mit kreativem Leben gefüllt werden soll. Gudrun Kittel, Mitglied des Apoldaer Stadtrates, nimmt als Anregung „die Idee einer Ausschuss- oder Stadtratssitzung vor Ort mit, damit sich die KollegInnen im Apoldaer Stadtrat selbst ein Bild machen können. Es ist ein großer Unterschied, etwas nur theoretisch zu hören oder zu lesen, oder es sich direkt im Objekt ansehen und vorstellen zu können.“ „Für den kurzen Zeitraum seit der Entstehung der Projekt-Idee hat die IBA schon viel auf die Beine gestellt.“, finden die Linkspolitikerinnen. „Das Projekt passt nach Apolda und ist eine gute Chance für diese Stadt im Städtedreieck Jena – Weimar – Apolda, tatsächlich die mit dem Konzept beabsichtigte ‚Keimzelle kreativer Formen des Bauens, Produzierens und kreativen Wirkens‘ zu werden.“
Seit Ende 2017 ist der Eiermann-Bau Sitz der IBA-Geschäftsstelle. Mit dem Open-Factory-Konzept soll ein ‚vielfältig genutzter Standort aus Werkstätten, Studios, Atelier- und Verwaltungsbereichen entstehen‘, so das Ziel. Erste MieterInnen haben sich bereits angesiedelt. Katja Mitteldorf ergänzt: „Hier wird ein moderner kulturpolitischer und kreativer Hotspot entwickelt, ich bin überzeugt davon, dass das Konzept funktionieren kann. Und als Ort der Grand Tour der Moderne auf den Spuren des Bauhauses wird dieses Industriearchitekturdenkmal auch bundesweit bekannt, was der Open Factory die nötige Bekanntheit bringen kann.“ Berninger und Mitteldorf haben sich schon einen nächsten Besuchs-Termin für den Eiermann-Bau im Kalender notiert. „Wir werden zur Eröffnung der STADTLAND-Ausstellung am 23. Mai wiederkommen. Und für den Sommer haben wir uns vorgenommen, mal im Hotel Egon ‚abzusteigen‘.“