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#nichtmituns

Die Energiepreiskrise und steigende Kosten in vielen anderen Lebensbereichen machen uns allen Sorge und verlangen nach einer klaren, hörbaren Antwort von links. Am vergangenen Montag wurde deshalb die Kampagne unserer Bundespartei „Menschen entlasten - Preise deckeln - Übergewinne besteuern“ vorgestellt. Auch DIE LINKE. Thüringen ist seit einigen Monaten mit der Energiekampagne auf der Straße. Bereits im Frühjahr haben wir begonnen die Menschen zu informieren, mit ihnen über ihre Sorgen und Probleme mit den Preissteigerungen ins Gespräch zu kommen und soziale wie ökologische Alternativen für die aktuelle Politik aufzuzeigen. Es ist damit gelungen, DIE LINKE. Thüringen sichtbar zu machen und mehr als einmal haben wir an den Infoständen den Spruch gehört “es sind doch gar keine Wahlen, toll dass Ihr einfach so da seid”. Wir bieten den Menschen mit ihren Nöten eine Orientierung in einer unsicheren Zeit. Von Anfang an war klar, dass sich die Situation im Herbst zuspitzen würde. Nun stehen wir vor einer politischen Situation, die lauten Protest verlangt.

Die Ampel in Berlin steht auf gelb. Während Öl- und Rüstungskonzerne Gewinne machen, wird durch die Inflation der Geldbeutel der meisten Menschen immer kleiner. Statt von oben nach unten wird von unten nach oben umverteilt. Wirksame Entlastungen für Menschen ohne oder mit kleinen und geringen Einkommen lassen auf sich warten. Wir müssen den Unmut gegen diese unsoziale Politik der AMPEL-Regierung auf die Straße tragen und möchten alle Genossinnen und Genossen darin bestärken, gemeinsam mit Bündnispartner*innen wie Sozialverbänden und Gewerkschaften klar zu machen: Es braucht eine bezahlbare Grundversorgung mit Energie und endlich eine neue Energiepolitik im Kampf gegen die steigenden Preise und die Klimakrise.

Im Rahmen eines breiten Bündnisses unterstützen wir deshalb den Aufruf „Nicht mit uns! – Wir frieren nicht für Profite!“ und die dazugehörige Großdemonstration am 11. September 2022 um 14.00 Uhr, die am Erfurter Hauptbahnhof startet. Es soll ein kraftvoller Auftakt für eine Protestwelle sein, die von der Ampel in Berlin nicht überhört werden kann. Dafür brauchen wir Euch, jede und jeden.

Wir nehmen nicht hin, dass die Krise die soziale Ungerechtigkeit und gesellschaftliche Spaltung vorantreibt. Unsere Antwort auf die Krise ist Solidarität statt Hetze. Wir treten jedem Versuch der Spaltung von rechts klar entgegen.