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Hans-Jürgen Fuchs

Solidarität ist uns wichtig

Aktion des Bündnisses „SozialTransFair“ vor dem Jobcenter Weimar:

Das Bündnis „Sozial Trans Fair“ Weimar und Weimarer Land hat zum 20. Dezember 2011 zu einer Aktion vor dem Jobcenter Weimar aufgerufen. Es ging darum, die Mitarbeiter des Jobcenters Weimar auf den Aufruf ihrerfranzösischen KollegInnen, sich mit den Erwerbslosen zu solidarisieren, aufmerksam zu machen.

Im Aufruf der französischen KollegInnen in den dortigen Jobcentern heißt es u.a.: „Unsere Aufgabe ist es vor allem, den Arbeitsuchenden zu helfen, eine Beschäftigung zu finden, und das erwarten die Arbeitsuchenden von uns. Aber es gibt einfach keine Arbeit für alle. Die Zunahme von Gesprächen, die ständigen Aufforderungen zum Besuch der Agentur werden keine Arbeit schaffen, sondern erhöhen nur das Risiko für die Arbeitsuchenden, gezwungen, schikaniert und abgestraft zu werden. Wir, die Beschäftigten der anpe, erklären, dass wir auf keine Weise Menschen schaden wollen, die schon durch den Verlust der Beschäftigung und des Einkommens verletzt sind. Wir verweigern uns, sie auszugrenzen […] der Wut der Arbeitslosen ausgesetzt zu sein […] eine Sozialpolizei zu sein […] Wir sind mit den Arbeitsuchenden solidarisch! Wir weigern uns, falsche Zahlen, unlautere Angebote […] zu produzieren […].“ Wie recht sie doch haben!

Wie so oft waren wieder nur einige wenige dabei, die sich mittlerweile alle kennen, um dort Gespräche zu führen und die Erklärung der französischen Kollegen sowie unser Material „Aber hallo“ zu verteilen. Einige Stunden harrten unsere GenossInnen und SympathisantInnen bei Frost vor dem Jobcenter aus, die Aktion war ein voller Erfolg.

Wie immer gab es viele „Kunden“, mit denen wir sprechen konnten und die auch unser Material mitnahmen. Es gab viel Interesse für unsere Aktion. Einige versprachen auch, sich an weiteren Aktionen zu beteiligen. Vielleicht finden so auch wieder einige den Weg zu uns.

Ein besonderer Dank an Katja Seiler, als Initiatorin dieser Aktion, und selbstverständlich auch an alle MitstreiterInnen sowie an Manfred für das Transparent.