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Katja Seiler

Weimar spart auf Kosten der Bedürftigsten

Die Vorsitzende des Familien- und Sozialausschusses, Katja Seiler, widerspricht ausdrücklich der Darstellung des Oberbürgermeisters Peter Kleine, die Senkung des Preises für das Sozialticket wäre ab sofort und auf Grund der Corona Pandemie, durch ihn veranlasst worden. Vielmehr wurde die Senkung im Januar durch den Stadtrat beschlossen und das Ticket hätte bereits ab 1. Februar zu dem Preis von 23 Euro an die Berechtigten abgegeben werden müssen und nicht erst ab dem 1. Mai. „Familien mit niedrigem Einkommen wurde wider besseres Wissen monatelang zu viel Geld für die Nutzung des ÖPNV abgenommen“ so Katja Seiler.

Der Familien- und Sozialausschuss hatte in seiner Sitzung am 27. Januar über die Steigerung des Ticketpreises ab Januar um rund 30 %, auf 27,15 Euro diskutiert und sich geschlossen dafür ausgesprochen, dass eine Senkung und Festschreibung des Preises erfolgen soll.

„Gemeinsam mit dem Land Thüringen hat die Stadt Weimar im Rahmen der Corona Pandemie ein breites Netz an Unterstützungsleistungen geknüpft. Ich vermisse jedoch das Engagement meiner Stadt für die sozial und ökonomisch benachteiligten Menschen, die Hilfe in dieser Situation am nötigsten hätten“, so die Ausschussvorsitzenden Katja Seiler. „Statt bereits im Februar das Sozialticket für 23 Euro auszugeben, spart die Stadt auf Kosten der Hilfebedürftigen und verfügt erst ab 1. Mai die Preissenkung der Tickets.“

Katja Seiler

Vorsitzende Familien- und Sozialausschuss Weimar