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Beeindruckendes in Apolda

Siegfried R. Krebs

Anfang April hat Kersten Steinke, Vorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, auf Einladung des Apoldaer Bürgermeisters dem dortigen Mehrgenerationenhaus "Geschwister Scholl" einen Informationsbesuch abgestattet. Begleitet wurde die Abgeordnete vom linken Bürgermeisterkandidaten Michael Schade und der Vorsitzenden des LINKE.Stadtverbandes, Monika Stoll.

Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (Freie Wähler) und Projektkoordinatorin Corinna Weber stellten ihren Gästen voller Stolz diese erst seit Anfang 2011 bestehende sozio-kulturelle Einrichtung vor. In einem umfassend sanierten ehemaligen Schulgebäude haben neben der Stadt- und Kreisbibliothek auch bereits ein Dutzend Vereine und Selbsthilfegruppen ein ansprechendes Domizil gefunden. Ein Rundgang durch die optimal ausgestatteten Räumlichkeiten bestätigte die Aussagen der Gastgeber.

Im Gespräch brachte der Bürgermeister mit den Links-Politikern zum Ausdruck, dass diese Einrichtung parteiübergreifend geschaffen wurde und daß sie unverzichtbar für ein Mittelzentrum sei. Zustimmend fand vor allem der Standpunkt, daß die Daseinsvorsorge in staatliche und kommunale Hand gehöre und daß privatisierte Einrichtungen wieder rekommunalisiert werden müssen.

MdB Kersten Steinke nahm das mit Freude zur Kenntnis und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, daß auch nach Auslaufen der Projektförderung für das Personal dieses Haus eine Zukunft haben möge. Der Standpunkt der Apoldaer, daß allein mit Ehrenamtlern die soziale und kulturelle Betreuung von Jung und Alt nicht gewährleistet werden könne, decke sich mit Initiativen der LINKS-Fraktion im Bundestag.

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