DIE LINKE forderte schon 2011: Fracking jetzt verbieten
Der Kreisvorstand Apolda-Weimar hat am 31. März 2012 eine „Rödigsdorfer Erklärung“ beschlossen, in der ein Verbot der umstrittenen Fracking-Methode zur Erdgasförderung gefordert wird.
Mit dieser Erklärung werden auch die Thüringer Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen aufgefordert, sich für ein bundesweites Verbot des Fracking einzusetzen.
Für meine Fraktion DIE LINKE kann ich den Mitgliedern des Kreisverbandes mitteilen, daß wir bereits am 8. Juni 2011 einen Antrag „Keine Erdgasförderung auf Kosten des Trinkwassers – Fracking bei der Erdgasförderung verbieten“ (Bundestagsdrucksache 17/6097) eingebracht haben.
In einer Anhörung im Umweltausschuß zu diesem Thema im November erklärten unsere Genossen: „Für kurzfristige Gewinninteressen der Unternehmen darf nicht mit der Trinkwasserversorgung der Bürger gespielt werden. Daher tritt DIE LINKE für ein bundesweites Verbot des Fracking ein, wie es bereits in Frankreich beschlossen wurde. Statt weiter nur im Interesse der Gasindustrie zu handeln, muss die Bundesregierung die Trinkwasserversorgung der Bürger schützen. Vor allem aber sind die Risiken angesichts der relativ geringen Fördermengen einfach zu hoch. Außerdem sollen die Bürger die Beweislast für Fracking-Schäden an ihren Häusern tragen. Das ist für uns überhaupt nicht hinnehmbar.“
Daher werden sich die LINKEN Thüringer Bundestagsabgeordneten auch weiterhin für ein generelles Verbot des Fracking einsetzen.
