Gedenken an Karl Liebknecht & Rosa Luxemburg
Am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg von rechten Freikorps ermordet. Bis heute ist nicht geklärt, ob dies unter Wissen und Billigung der damaligen sozialdemokratischen Regierung oder zumindest Teile von ihr geschehen ist. Eine ganze Reihe an Indizien legt es zumindest nahe.
Wir wollen das zum Anlass nehmen, uns noch einmal intensiver mit den beiden revolutionären Politiker:innen zu beschäftigen. Hierfür werden wir am Freitag, dem 16. Januar, um 17 Uhr einen politischen Bildungsabend zu insbesondere Rosa Luxemburg veranstalten. Als Material werden Filmsequenzen aus einer Arte-Doku über ihr Leben geschaut und analysiert sowie einzelne Textfragmente aus ihren politischen Schriften gelesen und diskutiert. Dort wird es, offen, ehrlich und undogmatisch, um die Frage von Reform und Revolution, notwendiger Parteidisziplin, freiem Denken oder auch dem richtigen Verständnis von Feminismus gehen.
Im Anschluss laden wir zwei Tage später am Sonntag, dem 18. Januar, um 11 Uhr zu einer Kundgebung in Schöndorf zu ihrem eigentlichen Gedenken ein. Dort steht das Rosa-Luxemburg-Denkmal von Siegfried Tschierschky und Franz Dospiel aus dem Jahr 1959 und bildet eine angebrachte Kulisse ab. Als Hauptredner wird Julian Degen (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg Stiftung Thüringen) sprechen. Beide Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Organisiert werden sie von Die Linke. Apolda-Weimar und dem DGB. Weimar/ Weimarer Land.
🚩 Fr, 16. Jan, 17 Uhr, Marktstr. 17: Politischer Bildungsabend zu Rosa Luxemburg
🚩 So, 18. Jan, 11 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz (Schöndorf): Kundgebung im Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

