„Hortlandschaft mit Apolda in ungewisser Zukunft“
Auch in der Kreisstadt Apolda steht hinter der Hortlandschaft bis zum jetzigen Zeitpunkt ein dickes Fragezeichen.
Dies zeigte sich insbesondere während der Fragestunde im Rahmen der letzten Sitzung des Stadtrates am 14. März. Einige besorgte Erzieherinnen waren gekommen, um von der Verwaltung Antworten zu ihrer Zukunft zu erhalten. Allen Hortnerinnen sei bis zum 31.07. dieses Jahres gekündigt worden. Das Modellprojekt laufe zu diesem Zeitpunkt aus und keiner könne ihnen sagen, wie es weiter gehe.
Das konnte oder wollte auch der zuständige Beigeordnete, Herr Heerdegen nicht. Zumindest gab er den Erzieherinnen auf den Weg, sich auf jeden Fall bei Arbeitsamt zu melden, Das sei eben so, so Heerdegen. Man wolle sich in der Verwaltung dazu erst einen Standpunkt erarbeiten.
Die Linksfraktion wird jedenfalls den Druck erhöhen und der Verwaltung so viel Zeit nicht geben. Außerdem wird sich der Sozialausschuss sehr bald mit der Thematik befassen. Der Stadtrat verabschiedete ein Leitbild, welches die Stadt in einigen Jahren als eine „Wohlfühlstadt“ sehen möchte. Aber dazu gehört eben auch eine funktionierende Bildungslandschaft, aus der die Horte nicht weg zu denken sind. Das macht gerade junge Eltern flexibel und stärkt den Standort. Alles andere wäre nur wieder das übliche politische Geschwätz – von dem sich die Bürger immer mehr abwenden.
Feiern allein reicht eben nicht!

