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Persische Neujahrsfest Eyd-e Nowruz in Weimar

Stanislav Sedlacik

Seit über 2500 Jahren feiern die Iraner das Frühlings- und Neujahrsfest Nowruz. Das bedeutet"der neue Tag" und steht für den Sieg des Lichtes über die Finsternis, des Guten über das Böse und des Frühlings über den Winter.

Das Iran-Haus und die Partei DIE LINKE haben am 21. März, dem persischen Neujahrsfest, rund um das Goethe-Hafes Denkmal auf dem Beethovenplatz als ein Friedensfest zur Völkerverständigung gefeiert. In den Redebeiträgen wurde gefordert, dass der Konflikt zwischen Iran und Israel, aufgrund des Atomwaffenprogramms friedlich gelöst werden muss.

Mit der angekündigten Bombardierung der Atomanlagen, wird es nicht so einfach sein wie 1982 mit der Bombardierung des irakischen Atomkraftwerks Osira. Damals handelte es sich nur um eine einzelne oberirdische Anlage, der Reaktor war auch noch nicht in Betrieb. Jetzt sollen mehrere Anlagen bombardiert werden, aber ein Teil der Reaktoren ist schon in Betrieb. Eine Beschädigung würde Radioaktivität freisetzen und dadurch entsteht eine große Gefahr für die Zivilbevölkerung.

Khamenei, der oberste politische und geistliche Führer, erklärte am Dienstag zum persischen Neujahrsfest: "Der Konflikt habe nichts mit dem behaupteten und nicht existierenden iranischen Atomwaffenprogramm zu tun, es gehe in Wirklichkeit ums Öl. Aber wir werden auf den Angriff
mit allen uns zu Verfügung stehenden militärischen Mitteln antworten."

Es geht, aber auch anderes. Ein Designer aus Tel Aviv hat eine Facebook-Kampagne gestartet. Unter ein Foto von sich und seiner Tochter schrieb er: "Iraner, wir werden euer Land nicht bombardieren. Wir lieben euch". Bevor es zum Krieg kommt, müssen wir uns voreinander fürchten, müssen wir einander hassen. Ich habe keine Angst vor euch, ich hasse euch nicht. Ich kenne euch noch nicht einmal." Nun folgen Tausende seinen Beispiel nicht nur in Israel, sondern auch in Iran: "Meine israelischen Freunde - Ich hasse euch nicht - Ich möchte keinen Krieg - Liebe und Frieden".

Deshalb sollten wir hier in Weimar, wo der Humanismus und die Barbarei so nah sind , den Friedens liebenden Menschen in Israel und Iran folgen und Sie mit Friedensdemos unterstützen unter dem Motto:

"Ein Frieden zu erhalten ist besser, als ein Frieden zu schließen!"

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