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PM zum Antrag Prüfung aller Alternativen zur Schließung der Grundschule Legefeld

Stadtratsfraktion Weimar

Legefeld nicht abschreiben: Fraktion Die Linke fordert alle Alternativen zur Schulschließung zu prüfen

 

Stadtratsfraktion Die Linke bringt Antrag zum Erhalt des Schulstandorts ein

 

Die Stadtratsfraktion Die Linke fordert in einem Antrag, vor einer möglichen Schließung der Grundschule Legefeld sämtliche Alternativen zu prüfen. Der Entwurf des Weimarer Schulnetzplans sieht derzeit eine Schließung zum Ende des Schuljahres 2028/2029 vor.

 

„Eine Schließung darf nicht der erste und einzige Weg sein, der geprüft wird. Wir wollen, dass alle Möglichkeiten zum Erhalt des Schulstandorts auf den Tisch kommen. Konkret soll unter anderem geprüft werden, ob die Grundschule als Filialschule einer anderen Weimarer Grundschule weitergeführt werden kann, gegebenenfalls auch jahrgangsübergreifend. Wir wollen wissen, welche Schulen als Stammschule infrage kommen und unter welchen Bedingungen ein Filialmodell in Legefeld funktionieren könnte.“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Marit Haferkamp.

 

Die Fraktion verweist zudem auf die Bedeutung des Standorts für den Ortsteil. Die seit mehr als 50 Jahren bestehende Schule ist ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Infrastruktur.

 

„Eine Schule ist mehr als ein Gebäude. Sie ist Teil des sozialen Lebens und macht einen Ortsteil gerade für Familien attraktiv“, betont Haferkamp.

 

Auch die langfristige Entwicklung müsse berücksichtigt werden. Die sachkundige Bürgerin und Landtagsabgeordnete Ulrike Grosse-Röthig (Die Linke) führt aus: „Eine sinkende Schülerzahl darf nicht automatisch das Ende einer Schule bedeuten, denn eine Schulschließung ist eine Entscheidung mit langfristigen Folgen. Schülerzahlen können sich verändern. Eine Schließung lässt sich später nur schwer rückgängig machen. Bevor wir einen Schulstandort aufgeben, sollten wir prüfen, welche kreativen und organisatorischen Lösungen möglich sind. Legefeld verdient diese Prüfung.“

 

Die Fraktion fordert deshalb eine zeitnahe und transparente Prüfung verschiedener Modelle.

 

„Wir wollen keine Vorentscheidung für eine bestimmte Lösung. Wir wollen eine belastbare Grundlage für die Entscheidung des Stadtrates. Erst wenn alle realistischen Möglichkeiten geprüft sind, können wir über die Zukunft des Schulstandorts entscheiden.“, so Fraktionsvorsitzende Haferkamp. 

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