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Was soll KommVOR?

Heidrun Sedlacik

Der neu gewählte Kreisvorstand Apolda-Weimar will seine Arbeit auf allen Gebieten verbessern. Dazu haben die Vorstandsmitglieder konkrete Verantwortlichkeiten übernommen. Meine Aufgabe ist es, die Kommunalpolitik attraktiver zu machen und das Ehrenamt zu stärken. Gern habe ich diese Aufgabe übernommen. Doch wie das ganze angehen? Wie heißt es so schön? Wenn ich nicht mehr weiter weiß, bilde ich einen Arbeitskreis. Ich aber habe mir selbst Gedanken gemacht, und diese auch gleich in die Tat umgesetzt.

Unter dem Logo KommVOR als Kürzel von „ Kommunalpolitiker vor Ort“ lud ich bereits zweimal zum Erfahrungsaustausch nach Apolda ein und stellte folgende Idee vor: Wir organisieren regelmäßig KommVOR-Treffen in öffentlichen Räumen und laden natürlich auch öffentlich dazu ein. Zu diesen Treffen tauschen wir uns regelmäßig über die Kommunalpolitik vor Ort aus und sammeln unsere Erfahrungen, gute wie schlechte! Dann nehmen wir uns inhaltlich immer ein Thema vor, worüber wir uns gemeinsam weiterbilden wollen.

Und wenn wir das durchhalten, haben wir schöne erlebnisreiche KommVOR-Abende, die irgendwann zum Bedürfnis werden. Keine und keiner soll sich allein gelassen fühlen. Und was ich noch ganz wichtig finde, das ist der Kontakt zu den vielen Ehrenamtlichen in unseren Gemeinden und Städten, deren Engagement nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Denn noch immer gilt: Wir wollen eine Partei des Alltags und nicht nur für Wahltage sein.

Unser zweites Treffen Ende Februar stand, wie kann es anders sein, unter dem Schwerpunkt Kommunalwahl 2012, wo wir die Bürgermeisterkandidaten Michael Schade in Apolda und Michael Eberhardt in Blankenhain sowie Stefan Wogawa als Landratskandidat aktiv unterstützen wollen.

KommVOR-Teilnehmer entscheiden natürlich selbst, welche Schwerpunkte im Kreis thematisiert werden sollen. Das Kommunalpolitische Forum Thüringen wird mit entsprechenden Referenten Unterstützung geben. Aktuell beschäftigen wir uns mit dem Diskussionspapier der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag zur Demokratisierung der Kommunalpolitik, als aktuellem Dauerthema anlässlich des Kommunalwahlkampfes.

Ziel ist natürlich auch, neue Mitstreiter zu gewinnen, denn Demokratie lebt nur vom Mitmachen, so kann KommVOR auch stehen für „komm vor und mach mit“!

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