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Weimar – eine „Fairtrade Stadt“

Dirk Möller

In der Bürgerfragestunde im Rahmen der Stadtratssitzung am 25.01.2012 wurde die Stadtspitze nach ihrer Position zum Titel „Fairtrade Stadt“ befragt.

Um diesen Titel tragen zu können, müssen insgesamt fünf Kriterien erfüllt werden. Das reicht vom Beschluss des Stadtrates, bei Sitzungen des Rates bzw. der Ausschüsse Fair-Trade-Kaffe sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel zu verwenden, über die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe zur Koordinierung von lokalen Aktivitäten bis hin zum Angebot von Fair gehandelten Waren in lokalen Einzelhandelsgeschäften, Cafes, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen.

Ziel ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten, in dem durch Fairen Handel bessere Handelsbedingungen und damit die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen – insbesondere in den Ländern des Südens geschaffen werden.

Die Stadtspitze steht übrigens einer Bewerbung um den Titel „Fairtrade Stadt“ positiv gegenüber, so der Oberbürgermeister am 25.01.2012 im Stadtrat. Die Fraktion begrüßt diese Aussage und wird dieses Projekt nach Kräften unterstützen. Sei es durch personelle, inhaltliche oder finanzielle Unterstützung. Wir hatten die Initiatorin der Anfrage auch bereits zu Gast in der Fraktion, um Weiteres zum Projekt zu erfahren und Möglichkeiten der Unterstützung zu diskutieren. Ich hoffe, die Fraktion DIE LINKE bleibt nicht die einzige parlamentarische Unterstützerin dieses interessanten Projekts.

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